Katze Erstausstattung

Du hast dich entscheiden, eine Samtpfote bei dir einziehen zu lassen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser weisen Entscheidung. Damit sich dein neuer Gefährte sofort wohlfühlt, solltest du vor Einzug eine Erstausstattung für Katzen besorgen.

5 kleine Katzenbabys auf der grünen Wiese

Die 10 wichtigsten Dinge für deine neue Katze

1. Transportbox

Ob für den Transport ins neue Heim oder für die Tierarztbesuche, eine Transportbox gehört in jeden Haushalt, in dem eine Katze lebt. Am einfachsten in der Handhabung sind Kunststoffboxen, die beidseitig begehbar sind und der Deckel abnehmbar ist.

2. Näpfe für Futter und Wasser

Form, Farbe und Material sind bei der Napf-Wahl ganz dir überlassen. Wichtig ist aber die Größe der Form der Näpfe. Der ideale Napf sollte nicht zu schmal und nicht zu hoch sein.

Außerdem sollten die Schnurrhaare nicht an den Rand des Napfs stoßen.

Es sollten auf jeden Fall unterschiedliche Näpfe für verschiedene Katzen angeboten werden. Außerdem sollte das Futter weit genug vom Wasser platziert werden, da Katzen in der Natur nicht dort trinken, wo sie fressen.

3. Nass- und Trockenfutter

Da du die Vorlieben deines Neuzugangs nicht kennst, empfiehlt es sich, mehrere Sorten Nass und Trockenfutter anzubieten. Wenn möglich kannst du dich auch beim Züchter, im Tierheim oder beim Vorbesitzer erkundigen, welches Futter vorher gefüttert wurde.

Du kannst das Futter dann nach und nach umstellen. Wie du das am besten machst, kannst du im Buch „Katze richtig ernähren“ nachlesen.

4. Katzenklo

Auf jeden Fall sollte bei Einzug ein, besser noch zwei Katzentoiletten bereitstehen. In der Natur kann man beobachten, dass Katzen ihr großes und kleines Geschäft an unterschiedlichen Orten verrichten.

Frau reinigt das Katzenklo mit einer Plastikschaufel

Faustregel: Immer eine Toilette mehr, als Katzen im Haushalt.

Vielleicht kommt dein neuer Mitbewohner mit einer aus – Anfangs solltest du aber zwei Katzenklos anbieten. Merkst du, dass nur ein Katzenklo genutzt wird, kannst du immer eines abschaffen.

Auch das Toilettenmodell ist eine Entscheidung, die du treffen musst, ohne deine neue Katze zu kennen. Manche Stubentiger bevorzugen Toiletten mit Hauben, einige lehnen sie ab. Erkundige dich am besten, welche Toilette deine Katze gewohnt war.

5. Katzenstreu und Schaufel

Die richtige Katzenstreu finden: Eine Wissenschaft für sich. Nicht jede Katze akzeptiert alles, was du ihr in die Toilette gibst und du hast die Qual der Wahl, gerade am Anfang eurer Beziehung.

Du musst zwischen sehr grobkörniger oder feinkörniger Streu oder Streu mit Duft wählen. Außerdem gibt es Klumpstreu oder Natureinstreu. Aber selbst, wenn du einen guten Eindruck von Beschaffenheit und Eigenschaften der Katzenstreu hast, muss deine Katze noch lange nicht begeistert sein.

Sie wird dir ihre Meinung kundtun, indem sie die Toilette nicht nutzt und an einem anderen Ort ihr Geschäft verrichtet. Das beutet für dich: weitersuchen!

6. Enzymreiniger

Das Katzenklo sollte täglich gereinigt, also von Exkrementen befreit werden. Einmal in der Woche sollte zusätzlich eine komplette, gründliche Reinigung des Katzenklos erfolgen.

Dabei die Streu entfernt, das leere Klo mit heißem Wasser gereinigt und mit einem Schwamm ausgeschrubbt.

Dabei solltest du auf gewöhnliche Haushaltsreiniger verzichten, da diese oft sehr scharf riechen und das deine Mieze stören könnte. Es gibt spezielle relativ geruchsneutrale Enzymreiniger, die zudem noch antibakteriell wirken.

7. Kratzgelegenheiten

Kratzen ist ein Grundbedürfnis für Katzen. Sie wetzen damit Horngewebe ab und schärfen ihre Krallen. Außerdem markieren sie so auch ihr Revier, denn Kratzspuren zeigen evtl. Eindringlingen: Hier wache ich! Konkurrenzkatzen können die Spuren sowohl sehen als auch riechen, da in den Ballen der Pfoten Duftdrüsen befinden.

Im Handel findest du eine bombastisch große Auswahl an Kratzgelegenheiten, vom einfachen Teppich bis zum edlen Designerstück. So ist für jeden Geschmack und jede Geldbörse etwas dabei. So kann dein Minitiger sein Kratzbedürfnis befriedigen.

8. Katzenspielzeug

Katzen brauchen, gerade bei reiner Wohnungshaltung, Abwechslung und Bewegung für ein erfülltes und gesundes Katzenleben. Deshalb solltest du deiner Katze regelmäßig neue Herausforderungen bieten und ihr Spielmöglichkeiten verschaffen.

Gelangweilte Katzen werden oft apathisch, aggressiv und könne sogar zu Protestpinkeln neigen. Im Handel findest du eine fast unermessliche Auswahl an Spielzeugen und Entertainment für deinen Liebling.

Ob das klassische Schnurspielzeug bis hin zu Intelligenz- und Geschicklichkeitsspielen ist alles dabei und mit der Zeit wirst du herausfinden, an welcher Art der Beschäftigung deine Fellnase am meisten Spaß hat.

9. Clicker und Target Stab

Möchtest du mit deiner Katze zu einem richtigen Team verschmelzen oder gleich von Anfang an unerwünschtes Verhalten abtrainieren? Dann solltest du dir gleich zu Anfang Trainingshilfen besorgen.

Es ist nämlich durchaus möglich, Katzen etwas beizubringen, auch wenn sie als sehr eigensinnig gelten. Wenn du alles über Katzenerziehung und Clickertraining erfahren möchtest, solltest du dieses Buch zur Katzenerziehung lesen.

Katze sitzt im Karton und schaut fokussiert beim Spielen

10. Schlafplätze

Katzenbetten, Körbe, Höhlen, Kissen oder ein einfacher Karton: du solltest deinem neuen Mitbewohner unbedingt Rückzugs und Schlafmöglichkeiten anbieten. Da Katzen sehr gerne zwischen verschiedenen Schlafplätzen wechseln, freuen sie sich auch über verschiedene Schlafmöglichkeiten.

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